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Mit jedem Kauf die Umwelt schonen

Klimaneutrales Produkt

Jeder kann etwas tun, um den Klimawandel einzudämmen: Dieses Bewusstsein setzt sich bei immer mehr Verbrauchern durch und bestimmt maßgeblich ihr Konsumverhalten. Eine Möglichkeit, sich für den Umweltschutz einzusetzen, sehen viele im Kauf klimaneutral erzeugter Produkte. Hersteller, die eine entsprechende Zertifizierung durch TÜV NORD CERT vorweisen können, bieten Käufern Orientierung und können sich neue Kundengruppen erschließen. Die Zertifizierung „Klimaneutrales Produkt“ (z.B. „Klimaneutrale Schokolade“) nach TÜV NORD Standard richtet sich somit an alle Unternehmen, die ihre Produkte CO2-neutral erzeugen und dies kommunizieren möchten.

Bei der vorgelagerten Berechnung eines Product Carbon Footprints werden Emissionsquellen aus dem gesamten Lebenszyklus des jeweiligen Produkts betrachtet. Dazu gehören Emissionen bei der Herstellung der Rohstoffe, im Rahmen von weiterverarbeitenden Prozessen, bei Transporten oder der Montage der Endprodukte bis hin zur Nutzung und der späteren Entsorgung der Produkte.

Man unterscheidet zwischen zwei grundsätzlichen Ansätzen. Beim so genannten „Cradle to gate“-Ansatz (auch als „Business to Business“ oder „B2B“ bezeichnet) werden alle Emissionsquellen vom Ursprung eines Produkts bis zum Eintreffen beim Verkäufer betrachtet. Prozesse, bei denen der Hersteller keine Kontrolle mehr über die weitere Entwicklung des Produkts hat, werden nicht berücksichtigt. Dies ermöglicht eine bessere Vergleichbarkeit der Erzeugnisse, da für diese nachfolgenden Entwicklungen (z.B. Transport und Lagerung durch den Endkunden) häufig Annahmen getroffen werden müssen.

Beim „Cradle to grave“-Ansatz (auch als „Business to Customer“ oder „B2C“ bezeichnet) werden diese Emissionsquellen nach dem Verkauf eines Produkts eingerechnet. Dies ist z.B. bei elektrischen Geräten notwendig, die durch einen geringen Stromverbrauch Emissionen vermeiden.