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Risiko- und Prozessorientierung

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Risiko und Prozessorientiertes Auditsystem – das sollten Sie wissen

Steigende System-Anforderungen, komplexe Prozesse und Strukturen innerhalb von Managementsystemen und vielseitige Kundenanforderungen – das Qualitätsmanagement (QM) wird zunehmend anspruchsvoller und komplexer.

Gerade für Hersteller und für Zulieferer vieler Industrien ist ein funktionierendes QM-System unabdingbar. Dennoch werden branchen- und kundenspezifische Risiken viel zu wenig in das System mit einbezogen.

  • Qualitätsprobleme können mit herkömmlichen QM-Methoden häufig nicht vermieden werden
  • Das risiko- und prozessorientierte Auditsystem (RPAS) erlaubt einen neuen, ganzheitlichen Blick auf die QM-Prozesse
  • Schwachstellen werden in einer Risk Matrix anschaulich dargestellt
  • Probleme werden identifiziert und eliminiert, bevor sie auftreten
  • Das Unternehmen entwickelt sich zu „Best in Class“

Themen auf dieser Seite

Interview mit dem Qualitäts- und Risikomanagement Experten Manuel dos Santos über das neue risiko- und prozessorientierte Auditsystem RPAS

Manuel Cordas dos Santos Manuel Cordas dos Santos Manuel Cordas dos Santos Manuel Cordas dos Santos
Manuel Cordas dos Santos (CEO), Ingenieurbüro MCS GmbH

Herr dos Santos, risikoorientiertes Denken hält zunehmend Einzug in der Industrie. Warum?

Manuel Cordas dos Santos: „In der Automobilwirtschaft und auch in den Branchen für Investitions- und komplexe Konsumgüter haben Qualitätsprobleme in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen. Die Gründe liegen in einem höheren Wettbewerbsdruck, in einer gestiegenen Anzahl von Software- Komponenten, komplexeren Wertschöpfungsketten und sich weiter verkürzenden Produkteinführungszeiten. Qualitätssicherung ist damit zu einem zentralen Punkt auf der Agenda des Top-Managements geworden.“

Wie sollte die Unternehmensleitung auf Qualitätsprobleme reagieren?

Manuel Cordas dos Santos: „Das Management sollte innovative Qualitätsmanagement-Methoden anwenden. Einer Umfrage der Unternehmensberatung A.T. Kearney zufolge meinen vier von zehn Führungskräften, dass Standard- Qualitätsmethoden ihre Wirksamkeit verlieren, fast die Hälfte (48 Prozent) hat eine Zunahme an Qualitätsproblemen in den vergangenen zehn Jahren beobachtet und rechnet mit einem weiteren Anstieg. Eine Antwort darauf sind Auditsysteme für eine Analyse und Validierung der Risiken im Unternehmen, wie zum Beispiel das RPAS (risiko- und prozessorientieres Auditsystem), die präventive Maßnahmen ermöglichen.“

Was sind die Vorteile eines risiko- und prozessorientierten Auditsystems (RPAS)?

Manuel Cordas dos Santos: „Mit einem RPAS kann man besser als mit herkömmlichen Verfahren die Risiken in einem Unternehmen analysieren. Letztendlich ist die Produktqualität, egal um welches Produkt es geht, immer ein Spiegelbild der Prozessqualität. Wenn die Prozesse gut sind, dann ist auch das Produkt gut. Die Ergebnisse der RPAS-Methodik zeigen dem Management die Stellschrauben, mit denen das System optimiert werden kann. Damit hat die Unternehmensleitung ein Tool, mit dem das „Bauchgefühl“ des Managements für Schwachstellen im Unternehmen aussagekräftig und nachvollziehbar dargestellt werden kann. Das Management hat damit die Chance, das Qualitäts-Managementsystem zu verbessern, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und letztendlich nachhaltig den Unternehmenserfolg zu steigern.“

Risiko- und Prozessorientierung im Unternehmen

Die Qualität eines Produkts ist immer ein Spiegelbild der Prozessqualität. Wenn die Prozesse gut sind, dann ist auch das Produkt gut. Und die Prozessqualität wiederum ist ein Spiegel der Systemqualität beziehungsweise der Systemreife. Das System beziehungsweise die Systemreife ist ein Spiegelbild des „Mind-Set“, den das Management im Unternehmen vorlebt. Das risiko- und prozessorientierte Auditsystem RPAS™ zeigt dem Management die Stellschrauben, mit denen das System optimiert werden kann. Die Unternehmensleitung verfügt damit über ein Tool, mit dem Schwachstellen analysiert und Strategien für Verbesserungen entwickelt werden können. Probleme werden vorbeugend vermieden und das Unternehmen entwickelt sich zu „Best in Class“. Lesen Sie dazu das komplette Interview mit Manuel Cordas dos Santos.

Pressemitteilung vom 21.01.2019

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Silke Liehr

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Fax : +49 511 998-62075

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